Pteruchus septentrionalis M.Kirchn. et A.Müll.

Plant Fossil Names Registry Number: PFN000180

Act LSID: urn:lsid:plantfossilnames.org:act:180

Authors: M. Kirchner & A. Müller

Rank: species

Reference: Kirchner, M. & Müller, A. (1992): Umkomasia franconica n. sp. und Pteruchus septentrionalis n. sp., Fruktifikationen von Thinnfeldia Ettingshausen. – Palaeontographica, Abt. B 224(1–3): 63–73 + 4 pls.

Page of description: 71

Illustrations or figures: pl. 3, figs 1–6, pl. 4, figs 1–6

Types

Holotype 1964 XIX 84, Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie, Munich, Germany
Figures: pl. 3, fig. 3

Note: Mikrosporophyll

Original protologue

Männlicher Fruktifikation, bestehend aus einer 5–7 cm langen, knapp 1 cm breiten Hauptasche, von der ringsum 1–2 cm lange Stiele abgehen, an denen ovale bis kreisförmige, bis 1,5 cm × 0,7 cm messende Köpfe sitzen, dorsal mit pustulöser Oberfläche, ventral mit zahlreichen Pollensäcken von 3,0–6,3 mm Länge und 0,5–2,2 mm Breite bedeckt, die marginal über die Köpfe herausstehen, so daß ein gesamter Sporophyllkopf etwa 2,3 cm × 1,5 cm einnimmt.
Die Pollensäcke sind unilokular, bestehen aus einem relativ zarten, sich nach außen konisch verbreiternden Stiel und einem kräftig kutisieren Apex mit zahlreichen, dicht zusammengelegen Stomata (wishtigstes Artmerkmal), diese mit Wallzellen wie bei Thinnfeldia. Die Pollensäcke besitzen lange Dehiszenzschlitze, die über den Apex hinausgehen können.
Der damit assoziierte Pollen entschpricht Alisporites thomasii (Couper 1958) Pocock 1962.

Etymology

Der Name soll andeuten, daß es sich um eine Art der Nordhemisphäre handelt, whärend die anderen Pteruchus-Arten den Südkontinenten angehören (was Indien betrifft, zumindest vor der Kontinentalverschiebung).

Stratigraphy

Jurassic, Lower Jurassic, Hettangian
Tonmergel des Lias α1, 2

Locality

Germany
Großbellhofen, NE from Nürnberg, Franconia

Plant fossil remain

macro- and meso-fossils-embryophytes except wood